Dresdner Akaflieger in Waren-Vielist

Nun, Waren-Vielist erwies sich – neben der unbestritten sehr reizvollen Landschaft mit und um die Müritz – mit seinen Bedingungen ebenfalls als anspruchsvoll – aber auf andere Art und keineswegs zum Nachteil für das fliegerische Fortkommen jedes einzelnen:

Mischflugbetrieb mit Gleitschirm- und Modellfliegern, außerdem An- und Abflüge von Motor- oder 10_akaflieg20142Ultraleichtflugzeugen – all dies bewältigten die Akaflieger mit dem Mikrofon in der Hand und in Vertretung von „Waren-Info“ vorzüglich. Beim Fliegen stellte das „Augen auf!“ für niemanden, auch für die Flugschüler nicht, ein Problem dar, und die Gleitschirmpiloten bedankten sich sogar für das Verständnis, das die Segelflieger während des gemeinsamen Flugbetriebes an den Wochenenden zeigten. Auch auf die Gewitterwarnung durch die Akaflieger am letzten Flugtag reagierten die „Teebeutel“-Flieger, wie man sie scherzhaft nennt, sofort und räumten umgehend ein. Wie man dann sah, genau die richtige Entscheidung, denn als Flugzeuge und Technik im Hangar standen, fiel tatsächlich das Gewitter über uns her.

 

Auch Prüflinge gab es: Sebastian Hegler flog die “A“, Daniel Burckhardt die “B“ und Tom Kunig kann sich nun stolz die “C“ ans Revers heften – Glückwunsch!

Zwei Mitgliedern des Gastgebervereins schulden wir besonderen Dank: Helge, dem rührigen Vereinsvorsitzenden, mit dem das eine oder andere Problem ad hoc und unkompliziert geklärt werden konnte, und Norman, dem „Seebär“, der offenbar auch an Land nichts anbrennen lässt und mit seinem Einsatz sogar die jungen Akaflieger beeindruckte.

Frank-Dieter Lemke / Akaflieg Dresden